Keine Fristverlängerung für die betäubungslose Kastration von Ferkeln

Der Deutsche Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen begrüßt die heutige Entscheidung des Bundesrates in dem der Antrag von Niedersachsen (sowie die Anträge aus Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz), die Fortsetzung der Tierquälerei zu verlängern und mit der Lokalanästhesie eine weitere Tierquälerei einzuführen, keine Mehrheit erhalten hat.

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Niedersachsen und Bayern erhalten in erster Instanz keinen Aufschub beim Thema Ferkelkastration

Der Deutsche Tierschutzbund hatte den Agrarausschuss des Bundesrates aufgefordert, klar für das bestehende Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration ab 2019 einzustehen. Der Verband hatte sich mit einem Schreiben an die Ausschussmitglieder gewandt und an sie appelliert, gegen die Anträge aus Niedersachsen und Bayern zu stimmen – mit Erfolg. Der Anträge haben keine Mehrheit erhalten.

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Waidgerecht war gestern; verfassungsrechtlicher Schutz von Tieren wird mit den Füßen getreten

Ein Auslöser für die Änderung des Jagdgesetztes ist die Afrikanische Schweinepest. Die Niedersächsische Landesregierung hat einen Änderungsentwurf zum Niedersächsischen Jagdgesetz (NJagdG) zur Verbandsbeteiligung freigegeben. Die Entscheidung fällt im September.

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Betäubungslose Ferkelkastration: Landesverband kritisiert Kabinettsbeschluss

Ministerpräsident Stefan Weil will das gesetzliche Ende der betäubungslosen Ferkelkastration hinauszögern. Der Landestierschutzverband Niedersachsen fordert, dass das beschlossene Verbot zum 1.1.2019 unbedingt bestehen bleibt. Die 2013 vorgenommene Änderung des Tierschutzgesetzes zur Beendigung der betäubungslosen chirurgischen Kastration männlicher Ferkel stellt einen wichtigen Schritt zu mehr Tierschutz in der Schweinehaltung dar.

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Bund fordert Niedersachsen auf, Defizite bei Tierschutzkontrollen zügig zu beheben

Das Bundesagrarministerium reagierte gestern auf die Defizite bei Tierschutzkontrollen in landwirtschaftlichen Betrieben, die von Tierschützern aufgedeckt wurden.

Der Landestierschutzverband hat mehrfach darauf hingewiesen, seitens der Landespolitik endlich tätig zu werden. „Verstöße gegen das Tierschutzrecht erzeugen im Informationszeitalter großes öffentliches und mediales Interesse.  Das haben sowohl Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast, als auch andere führende Landespolitiker aus CDU und FDP schlicht unterschätzt,“ so Dieter Ruhnke, Vorsitzender des Landestierschutzverbandes Niedersachsen.

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Otte-Kinast: „Wir müssen Schrittmacher bleiben“ – aber zu welchem Preis?

Pressemitteilung

Deutscher Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V.

15.07.2018

Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast will Ernährung der Weltbevölkerung sicherstellen: Tierschutz ja, aber er darf nichts kosten.

Barbara Otte-Kinast fürchtet, dass aus einer Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU eine gemeinsame Umweltpolitik werde. Aus Sicht der Niedersächsischen Landwirtschaftsministerin endet die Verantwortung der deutschen Landwirte für Klima- und Umweltschutz dort, wo die Aufgabe die Weltbevölkerung zu ernähren, beginnt. So sei auch das Thema Tierwohl für Nutztiere vom internationalen Markt abhängig und deshalb benötigt man einheitliche Vorgaben.

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Einbruchserie in Tierheimen

Bei mehreren Tierschutzvereinen in Niedersachsen wurde eingebrochen. Teilweise entstand hoher Sachschaden. Vereine sind verunsichert.

Das Wichtigste zuerst: Kein Tier und kein Mensch ist zu Schaden gekommen. In den vergangenen Wochen wurde in den Tierheimen Cuxhaven, Emden, Hannover, Hameln, Hildesheim, Hodenhagen, Lüneburg, Northeim, Peine, Verden, Wunstorf und Wolfsburg eingebrochen. Die Einbruchserie zieht sich durch ganz Niedersachsen.

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CDU unterstellt Tierschützern Abartigkeit in ihrem Handeln

Im Rahmen einer Veranstaltung der CDU-Ortsverbände wirft Dirk Toepfer (Fraktionsvorsitzende der CDU im Landtag Niedersachsen) der Masse der Bürgerinnen und Bürgern in Niedersachsen vor, dass sie eine falsche Beziehung zu ihrem Tier hätten, wodurch der Tierschutz abartig bzw. widerwärtig geworden sei.

Bezug: Unter dem Link: https://www.nwzonline.de/vechta-kreis/neuenkirchen-voerden-spargelessen-viele-buerger-haben-falsche-beziehung-zum-tier_a_50,1,3166437921.html

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Lüneburger Hundetage 11.05. bis 13.05.2018

Der Landestierschutzverband war mit einem Informationsstand bei den 1. Lüneburger Hundtetagen vom 11.05. – 13.05.2018 vertreten. Der Landestierschutzverband stellten sich den Fragen der Interessierten.

Das Angebot auf den Lüneburger Hundetagen war vielfältig; vom Einsatz als Rettungs-/Suchhund, Hundesport, Hundenahrung über Spielzeug, Physiotherapie, Versicherungen, etc. erhielt der Besucher einen umfangreichen Einblick zur Thematik Hund. Weiterlesen ›

Tierschutz-Festival in Berlin am 26. Mai

Der Deutsche Tierschutzbund und der Tierschutzverein für Berlin laden am 26. Mai 2018 zum dritten Mal zum Tierschutz-Festival in die Hauptstadt. Die Besucher erwarten verschiedene Live-Acts, Experten-Talkrunden und Informationen rund um das Thema Tierschutz und mehr als 50 Ständen und Foodtrucks. Der Eintritt ist frei.

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#RegistrierDeinTier

Deutscher Tierschutzbund startet neue Kampagne

Mit der heute startenden Kampagne #RegistrierDeinTier appelliert der Deutsche Tierschutzbund an Tierhalter, das eigene Haustier registrieren zu lassen. Jedes Jahr verschwinden tausende Katzen und Hunde spurlos. Selbst wenn sie von Tierfreunden gefunden und im Tierheim abgegeben werden, ist es ohne Kennzeichnung und Registrierung schwierig, den Halter ausfindig zu machen. Neben den Haltern sehen die Tierschützer aber auch die Politik in der Verantwortung und fordern eine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht. Alle Informationen zur Kampagne finden Interessierte auf www.registrier-dein-tier.de.

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FDP stellt Unabhängigkeit der Gerichte in Frage

Die FDP-Landtagsfraktion in Niedersachsen will die Gemeinnützigkeit von Tierschutzorganisationen überprüfen und im Zweifelsfall sogar aberkennen lassen. Der FDP-Landtagsabgeordnete Hermann Gupe bezeichnet diese als Gemeingefährlich, nachdem Tierschutzorganisationen Missstände in Ställen aufgedeckt hatten.

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Landestierschutzverband fordert mehr Schutz für Elterntiere

Pressemitteilung

Deutscher Tierschutzbund Landestierschutzverband Niedersachsen e.V.

15.05.2018

Landestierschutzverband fordert mehr Schutz für Elterntiere.

Niedersächsische Hobbyjäger nutzen Gesetzeslücke zu mehr Freizeitjagd.

Jagd auf fütternde und säugende Elterntiere ist verboten. Eine kuriose Landes-Verordnung für Niedersachsen erlaubt hingegen während der Brut- und Setzzeit das Schießen auf sogenannte Jungtiere, die bei praktischer Jagd kaum oder nicht von Elterntieren zu unterscheiden sind. Leidtragende sind verhungernde Kälber, deren Eltern versehentlich als „Jungtier“ erschossen werden.

„Mit dieser Verordnung gehen Unkunde der Behörden und Lobbyarbeit der Hobbyjäger Hand in Hand. Sie erweist sich in der Praxis als Gesetzeslücke und untergräbt den zeitgemäßen Tierschutzgedanken“, sagt Dieter Ruhnke vom Landestierschutzverband Niedersachsen. Der Tierschutz lehnt Hobbyjagd während der Zeit der Jungenaufzucht aus ethischen Gründen generell ab.

Hilfe für Tierheime: Dank für 296.000 Euro

Der Deutsche Tierschutzbund dankt den Kundinnen und Kunden der Fressnapf-Märkte und der Fressnapf-Gruppe selbst für die Unterstützung der Tierheime in Deutschland. Im Rahmen der Kundenaktion im November 2017 unter dem Motto „Freundschaft verbindet“ konnten in allen teilnehmenden Märkten Freundschaftsarmbänder für den guten Zweck erworben werden. Fressnapf übergab dem Deutschen Tierschutzbund nun einen Scheck über 296.000 Euro. Der Erlös fließt in den Feuerwehrfonds des Verbandes, mit dem dieser die ihm angeschlossenen Tierheime finanziell unterstützt.

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Schon wieder Schleuderpreise für Milch

Medienberichten zufolge sinken im Handel die Trinkmilchpreise, der Deutsche Tierschutzbund kritisiert diese Entwicklung, denn die Billigpreise gehen zu Lasten der Tiere und der Landwirte. Die auch von einer breiten Mehrheit der Gesellschaft geforderten, höheren Tierschutzstandards sind mit Dumpingpreisen nicht möglich und so werden auch die Milchkühe zunehmend zum Opfer dieses gnadenlosen Buhlens um die Schnäppchenjäger.

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Zeit der Maikätzchen startet – Tierheime oft überlastet

In den kommenden Wochen ist in den Tierheimen wieder mit einer vermehrten Aufnahme von Katzenkindern, den „Maikätzchen“, zu rechnen. Ursache der alljährlichen Katzenschwemme sind unkastrierte Freigängerkatzen aus Privathaushalten und frei lebende Katzen, die sich unkontrolliert fortpflanzen. Der Deutsche Tierschutzbund appelliert daher mit seiner Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“ an alle Katzenhalter, ihre Tiere kastrieren und zur Identifizierung kennzeichnen und beim Haustierregister FINDEFIX (www.findefix.com) registrieren zu lassen. Gleichzeitig nimmt der Verband aber auch die Politik in die Pflicht.


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Vergiftete Greifvögel im Landkreis Cloppenburg

Neun tote Greifvögel wurden in Cappeln (Landkreis Cloppenburg) gefunden. Neben den Tieren wurden Giftköder gefunden.

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Tierheimplakette für den Tierschutz in Hameln

Der Tierschutzverein Hameln und Umgebung e.V. erhält eine besondere Auszeichnung: die Tierheimplakette des Deutschen Tierschutzbundes

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Schlachtung von Tieren bei vollem Bewusstsein verhindern

 Der Landestierschutzverband begrüßt den Antrag der Grünen Landtagsfraktion „Tierschutzverstöße beim Schlachten verhindern“, der am Mittwoch in niedersächsischen Landtag eingebracht wird. Parallel fordert die AfD ein Verbot des betäubungslosen Schlachtens – für Angehörige des islamischen Glaubens – und berufen sich auf das Staatsziel Tierschutz. Weiterlesen ›

„WISO“ zeigt Kükentötung in Brüterei – Deutscher Tierschutzbund stellt Strafanzeige

Der Deutsche Tierschutzbund hat Strafanzeige gegen die Brüterei Hölzl aus Moosburg an der Isar (Bayern) gestellt. ZDF „WISO“ zeigte in seiner gestrigen Sendung Aufnahmen von Küken, die nach dem Schlupf in der Brüterei vergast werden – darunter männliche, aber auch weibliche Tiere. Grund für die Tötung aller Küken ist offensichtlich eine Überproduktion. Aus Sicht der Tierschützer ist ein vernünftiger Grund, wie ihn das Tierschutzgesetz für die Tötung von Wirbeltieren vorschreibt, nicht gegeben.

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Illegale Tötung eines Wolfes

Der Landestierschutzverband ist besorgt um den Tier- und Artenschutz in Niedersachsen.

Wolf Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.

Wolf
Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.

Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin hat festgestellt, dass der am 06.04.2018 im Raum Gartow tot aufgefundene Wolf erschossen wurde. Er starb an einem Teilmantelgeschoss, wie es in gängigen Jagdbüchsen verwendet wird. „Wir sind besorgt wegen der zunehmenden illegalen Wolfsabschüsse in den Jagdrevieren. Fünf Wölfe wurden bereits illegal getötet.“, so der Vorsitzende das Landestierschutzverbandes Dieter Ruhnke.

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Der Tierschutz bleibt im „Flaschenhals“ stecken

Barbara Otte-Kinast will den Tierschutzplan zugunsten einer niedersächsischen „Nutztierhaltungsstrategie“ aufgeben. Die Prüfung ökonomischer Aspekte soll der „neue Flaschenhals“ der zukünftigen Tierschutzvorhaben sein.

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