WIr trauern um Wolfgang Apel

Der Landesverband Niedersachsen e.V. trauert um den Ehrenpräsidenten des Deutschen Tierschutzbundes e.V., Herrn Wolfgang Apel, der am 4. Februar 2017 nach schwerer Krankheit verstorben ist.
Wolfgang Apel war während seiner Amtszeit als Präsident unseres Dachverbandes bis 2011 ein zuverlässiger Ansprechpartner für den Landesverband Niedersachsen und für alle uns angeschlossenen Vereine, die seine beratende Hilfe benötigten.
Sein unermüdliches Engagement für das Wohl unserer Mitgeschöpfe wird uns immer als Vorbild dienen.
Wir sind sehr traurig, ihn verloren zu haben.

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Zum Neuen Jahr

Herzlich willkommen, liebe interessierte Tierfreunde!

Ich freue mich sehr, dass Sie den Deutschen Tierschutzbund Landesverband Niedersachsen e.V. auf diesem Wege besuchen.In Zeiten, in denen der Terror ins Herz unserer Gesellschaft zielt, und durch unterschiedliche Gruppierungen Ängste geschürt oder auch verharmlost werden und sachliche Auseinandersetzungen eine untergeordnete Rolle spielen, sowie politische und gesellschaftliche Entwicklungen einem ständigen Wechsel unterzogen werden, ist es für den organisierten Tierschutz und für Bürgerinnen und Bürger, die die Verbände und Vereine auf vielfältige und unterschiedliche Weise unterstützen, nicht einfacher geworden, dem Staatsziel Tierschutz weiter Geltung zu verschaffen.

Wir dürfen nicht zulassen, dass politische gesellschaftliche Entwicklungen dazu führen, dass der Tierschutz und insbesondere der ehrenamtliche Tierschutz an den Rand gedrückt und diese für die Gesellschaft wichtige Arbeit in der Wertigkeit nachrangig eingeschätzt wird.Der Tierschutz steht innerhalb der nächsten Jahre vor einigen Wendepunkten: So wird es weiterhin Veränderungen in der landwirtschaftlichen Tierhaltung geben. Inzwischen hält nämlich auch die Wissenschaft die derzeitige Massentierhaltung für nicht zielführend, weil die dadurch entstandenen und noch entstehenden Schäden für Tier, Umwelt (Boden, Gewässer, Grundwasser, etc.) und Mensch nicht mehr zu verantworten sind.

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 Hier spielen die Tierschutzvereine eine entscheidende Rolle, in der diese mit ihrem Sachverstand im Umgang mit Tieren für die notwendige Aufklärung der Mitbürgerinnen und Mitbürger sorgen können.

Der Landesverband wird sich weiterhin in den entsprechenden Gremien und Veranstaltungen der Landesregierung, des Landtages und der Ministerien einbringen.

Es geht aber nicht nur allein um die in der Landwirtschaft gehaltenen Tiere. Für die Tierschutzvereine stehen zunächst die Haustiere (Hund, Katze, Kleintiere & Co.) im Vordergrund. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Tierheimen – ob nun haupt- oder ehrenamtlich tätig – werden sich  auch  in diesem Jahr unermüdlich zum Wohle der ihnen anvertrauten Schützlinge einsetzen.

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Leider ist dieser unermüdliche Einsatz für die Tiere für viele Vereine mittlerweile mit dem ständigen Kampf um die Existenz des eigenen Vereins verknüpft.

Seitens des Deutschen Tierschutzbundes e.V. wurden daher im Rahmen eines so genannten Runden Tisches die entsprechenden Akteure der Kommunen, des Landes und des Bundes im letzten Jahr an einen Tisch geholt. Diese Gespräche werden in diesem Jahr fortgesetzt und haben das Ziel, ein gemeinsames Eckpunktepapier zu verabschieden, in dem die Finanzierung von Tierschutzvereinen auf eine gemeinsame Basis gestellt wird.
Hierbei geht es auch um den Erhalt der Tierschutzvereine in Niedersachsen und den Beitrag, den die Kommune, Landkreise, Städte und das Land beisteuern müssen.

Als Landesverband Niedersachsen stehen wir als Interessenverband der uns angeschlossenen 70 Tierschutzvereine und als Sprachrohr der interessierten Öffentlichkeit mit den zuständigen Ministerien im Gespräch, um hier vorzeitig für Niedersachsen eine verlässliche Unterstützung für die Tierschutzvereine und ihre unverzichtbare Tierschutzarbeit  zu erreichen.
Einen ersten Erfolg konnten wir bereits verbuchen. Das Ministerium hat für die Kastration von Hauskatzen, die in Privathand vermittelt werden, einen Betrag von 100.000,- € für das Jahr 2017 zur Verfügung gestellt.

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Nun wünschen wir für dieses Jahr, dass weitere Mittel auch für die Kastration von frei lebenden Hauskatzen bereitgestellt werden. Die Gespräche werden dazu in den nächsten Wochen geführt werden.

Ein weiteres Ziel wird sein, dass die Kommunen und Landkreise – einheitlich und flächendeckend in ganz Niedersachsen – die tatsächlichen Kosten für die amtliche Verwahrung von Tieren durch die Tierschutzvereine ausgleichen, und dass Haushaltsmittel dauerhaft für die unterschiedlichsten Tierschutzaufgaben unserer Tierschutzvereine in den Haushalt eingestellt werden.
Durch Beratungsbesuche und auf Wunsch auch durch unsere Anwesenheit bei Gesprächen mit Vertretern der Kommunen unterstützen wir unsere uns angeschlossenen Tierschutzvereine dabei, diese 100 % -ige Kosten deckende Regelung zur Erstattung der Aufnahme, Unterbringung, Versorgung und Vermittlung von Fundtieren zu erzielen.
Dabei geht es auch darum, die geleistete Tierschutzarbeit, die ein wichtiges Standbein unserer Gesellschaft darstellt, aber als solches nicht unbedingt wahrgenommen wird,  in den gesellschaftlichen Mittelpunkt zu stellen.
Hierbei ist auch auf die psychische Belastung hinzuweisen, denen unsere ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter immer wieder ausgesetzt werden.

Tierschutz bedeutet, dass sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Tierschutzvereinen mit einer Vielzahl von Tierschicksalen auseinandersetzen müssen, und diese Schicksale häufig auch mit menschlichen Abgründen verbunden sind.

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Vielleicht möchten Sie dazu beitragen, dass den Tierschutzvereinen mit ihren Tierheimen und Pflegestellen neben der ideellen Betreuung durch den Landesverband aktive Hilfe zuteil wird. Mit Ihrer Unterstützung stärken Sie die unermüdliche Tierschutzarbeit vor Ort!
Erkundigen Sie sich über die Öffnungszeiten Ihres örtlichen Tierschutzvereins. Ihr Besuch wird willkommen sein!

Ich wünsche Ihnen ein gesundes, glückliches und gesegnetes neues Jahr.

Dieter Ruhnke

Vorsitzender

 

 

 

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Mitgliederversammlung in Uelzen

Der Landesverband Niedersachsen hatte am 22.05.2016 zu seiner Jahreshauptversammlung nach Uelzen geladen. Der Landesverband durfte sich darüber freuen, dass der niedersächsische Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Herr Christian Meyer, und der Präsident der Bundestierärztekammer und der Landestierärztekammer Niedersachsen, Herr Dr. Uwe Tiedemann, der Einladung zur Jahreshauptversammlung gefolgt sind.  JHV LV Nds 22.05. Minister-Vorsitzender-Präsident BTK

 

In ihren Grußworten würdigten sie die Arbeit der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter der Mitgliedsvereine und die Zusammenarbeit mit dem Landesverband in den unterschiedlichsten Gremien.  Beide unterstrichen die bereits eingeleiteten Tierschutzmaßnahmen für die in der Landwirtschaft  gehaltenen Tiere, verwiesen aber darauf, dass die nur ein Anfang seien, um die derzeitigen Haltungsbedingungen zu verbessern.  In beiden Grußworten wurde – insbesondere  unter dem Eindruck des Urteils des VG Münster zur Kükentötung – die Kennzeichnungspflicht von Fleischprodukten unter Einbeziehung der Haltungsbedingungen als weiteren Schlüssel zur Verbesserung des Tierwohls  beschrieben.

 

Im Gepäck brachte Herr Minister Meyer die Ankündigung mit, dass das Kabinett demnächst die Kommunen des Landes Niedersachsen ermächtigen werde, diese Regelungen, wie z.B. eine Kastrationsverordnung,  zur Minimierung des Leidens frei lebender Hauskatzen erlassen zu können. Hierzu werde  das Land Niedersachsen mindestens 100.000 € als begleitendes Förderprogramm zur Verfügung stellen.  In diesem Zusammenhang signalisierte Herr Dr. Tiedemann, dass die Landestierärzteschaft ihren Beitrag dazu leisten werde.

 

Zusätzlich wies der Minister auf die bevorstehende Einführung des so genannten Verbandsklagerechtes für Tierschutzverbände hin und gab dazu ein paar Erläuterungen. Weiterlesen ›

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Schreddern männlicher Küken ist mit Tierschutzgesetz vereinbar

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Jahreshauptversammlung des Deutschen Tierschutzbundes Landesverband Niedersachsen e.V

Am 22. Mai 2016, 1Pressefoto Minister Meyer 20.00 Uhr, findet die Jahreshauptversammlung unseres Landesverbandes im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Veerßen, Soltauer Straße 19, in 29525 Uelzen statt.

Zu der Jahreshauptversammlung sind unsere 70 Mitgliedsvereine aus ganz Niedersachsen eingeladen.

 

Besonders freuen wir uns, dass wir auch den niedersächsischen Landwirtschaftsminister, Herrn Christian Meyer, als unseren Gast begrüßen können.

Er wird zwischen 10.00 und 11.00 Uhr an der Versammlung teilnehmen und sich voraussichtlich mit einem Grußwort der Landesregierung zu verschiedenen Tierschutzthemen aus der Landes-und Bundespolitik äußern.
FotoTom Figiel

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„Parlamentskreis Tierschutz fordert Verbesserung der finanziellen Situation der Tierheime in Deutschland“

Christina Jantz-Herrmann
SPD Bundestagsfraktion

Birgit Menz
Die Linke. Im Bundestag

Nicole Maisch
Bündnis 90/Die Grünen
Bundestagsfraktion

Dagmar G. Wöhrl
CDU/CSU Fraktion im Bundestag
„Parlamentskreis Tierschutz fordert Verbesserung der finanziellen Situation der Tierheime in Deutschland“
Bei der zweiten Sitzung des Parlamentskreis Tierschutz im Deutschen Bundestag am Donnerstag, den 28. April 2016 stand die finanzielle Situation der Tierheime in Deutschland auf der Agenda. Unter der Schirmherrschaft von Christina Jantz-Herrman (SPD), Nicole Maisch (derzeit in Mutterschutz, vertreten durch Harald Ebner; beide Bündnis 90/Die Grünen), Birgit Menz (Die Linke) und Dagmar G. Wöhrl (CDU/CSU) diskutierten Abgeordnete aller Bundestagsfraktionen gemeinsam Lösungswege, um die finanzielle Situation der Tierheime in Deutschland nachhaltig zu verbessern.
Nachdem Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, die aktuellen Herausforderungen der deutschen Tierheime darlegt hatte, stellte Dr. Katharina Kluge, Leiterin des Referats Tierschutz im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, die Einschätzung des Ministeriums zur Tierheimthematik vor.
Im Anschluss wurden Lösungsansätze zur Verbesserung der finanziellen Situation der Tierheime in Deutschland erörtert und gemeinsame Forderungen in einer überparteilichen Erklärung formuliert (die Erklärung finden Sie im Wortlaut anbei).
Der Parlamentskreis Tierschutz dient der partei- und fraktionsübergreifenden Auseinandersetzung mit tierschutzrelevanten Themen und steht allen Mitgliedern des Deutschen Bundestages offen, egal ob sie in den entsprechenden Fachausschüssen aktiv sind, sich in Tierschutzvereinen oder ihrem Wahlkreis für Tierschutzthemen engagieren oder sich allgemein für das Tierwohl interessieren.
Für Rückfragen zum Parlamentskreis und der gemeinsamen Erklärung wenden Sie sich bitte an eines der Bundestagsbüros der vier Schirmherrinnen.
Parlamentskreis Tierschutz des Deutschen Bundestages
Gemeinsame überparteiliche Erklärung des Parlamentskreises Tierschutz
im Deutschen Bundestag zur finanziellen Situation der Tierheime in Deutschland
Mit enormem Engagement nehmen Tierheime im ganzen Land in Not geratene Tiere aller Art auf,
pflegen und beherbergen sie. Die vielen ehrenamtlichen Helfer*innen, die sich in den
Tierschutzvereinen und Tierheimen einbringen, sind hierbei eine wichtige Unterstützung. Oftmals
übernehmen die Tierheime bei der Tierunterbringung staatliche Aufgaben. Wachsende Abgabeund
Fundtierzahlen, längere Verweildauern der Tiere, steigende Haltungs-, Futter- und
tierärztliche Versorgungskosten sowie der Rückgang von Spenden stellen viele Tierheime jedoch
vor enorme finanzielle Herausforderungen, zum Teil bis zum Rande ihrer Existenz.
Die Unterstützung der Tierheime ist nach Ansicht des Parlamentskreises Tierschutz im
Deutschen Bundestag ein gesamtgesellschaftliches Interesse, welchem sich die öffentliche Hand
nicht entziehen darf. Es muss Praxis werden, dass Tierheime aufgrund der Übernahme von
staatlichen Aufgaben entstandene Ausgaben tatsächlich auch kostendeckend erstattet
bekommen. Bund, Länder und Kommunen müssen hinsichtlich ihres Verantwortungsbereiches
auf gute Rahmenbedingungen für die Tierheime hinwirken. Auch Phänomenen wie dem illegalen
Welpenhandel und „Animal Hoarding“ sowie der nicht sachgemäßen Haltung von Tieren –
insbesondere von exotischen oder gefährlichen Tieren – ist entgegenzuwirken, um die Tierheime
langfristig zu entlasten. Um die Kenntnisse im Umgang mit Tieren zu steigern, bedarf es eines
umfangreichen Angebots an sachdienlichen Informationen für künftige Besitzer*innen, die sich
dann sicher auch positiv auf die Kaufentscheidung oder eben den Verzicht eines Kaufes
auswirken. Solch ein Fachkundenachweis würde dazu beitragen, dass die nötigen Kenntnisse
vorhanden sind, um ein Tier fach- und artgerecht zu halten. Unüberlegten Spontankäufen, ohne
über das Verhalten und die Bedürfnisse der Tiere Bescheid zu wissen, würde somit vorgebeugt.
Wir wollen keine überforderten Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer mehr, die ihre Tiere im
Tierheim abgeben oder einfach aussetzen. Weiterlesen ›

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Neuer Vorstand

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Deutscher Tierschutzbund Landesverband
Niedersachsen e.V.
wählt neuen Vorstand
Vera Steder erhält die Goldene Ehrennadel des Deutschen Tierschutzbundes

 

Anlässlich der Jahreshauptversammlung des Deutschen Tierschutzbundes Landesverband Niedersachsen e.V. im Versammlungsraum des Bremer Tierschutzvereins wurde Frau Vera Steder für ihr 20 –jähriges Engagement als Vorsitzende des Landesverbandes vom Ehrenpräsidenten des Deutschen Tierschutzbundes, Herrn Wolfgang Apel, mit der höchsten Auszeichnung des Tierschutzbundes geehrt.

Frau Steder dankte ihren Vorstandskollegen, die ebenfalls nicht wieder kandidierten, für die langjährige gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Die anwesenden Vereinsvertreter wählten Dieter Ruhnke zum neuen Vorsitzenden, Rolf Scherer und Jörg Wechenberger zu stellvertretenden Vorsitzenden, Bruno Steder zum Schatzmeister und Sylvia Lindhoff-Berg zur Schriftführerin. Das Amt der Beisitzer haben nun Bodo Simon und Randolph Zenker. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

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Koalition gegen gesetzliches Verbot der Kükentötung

Donnerstag, 17. März 2016
Agrar Tiere BundestagKoalition gegen gesetzliches Verbot der Kükentötung

Berlin (dpa) – Trotz Kritik an der Massentötung von männlichen Küken ist die große Koalition gegen ein Verbot. CDU/CSU und SPD stimmten am Abend gegen entsprechende Oppositionsforderungen. Eine Verbesserung des Tierwohls nur gemeinsam mit den Tierhaltern, sagte Dieter Stier von der CDU. Sonst verlagere man die Tierhaltung ins Ausland. Landwirtschaftsminister Christian Schmidt setzt auf die Entwicklung eines Verfahrens, bei dem das Geschlecht vor dem Ausbrüten erkannt wird. Damit soll die Kükentötung schon 2017 aufhören.

Quelle: n-tv.de , dpa

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