Elefantenhaltung im Zoo Hannover

Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert die Elefantenhaltung im Zoo, bei der Pfleger direkten Kontakt zu den Tieren haben („direct contact“). Das ARD-Politikmagazin „Report Mainz“ zeigte gestern entsprechende Bilder aus dem Zoo Hannover. Besonders erschreckend: der massive Einsatz eines Elefantenhakens, einem Stock mit Eisenspitze, mit dem die Pfleger die Tiere malträtieren und zu Kunststückchen zwingen. Falls Zoos Elefanten halten, so sollten die Tiere aus Tierschutzsicht und zur Sicherheit der Pfleger nur indirekten Kontakt („protected contact“) oder besser keinen Kontakt („no contact“) zum Zoopersonal haben. Die Dressur von Elefanten, die nur durch Dominanz und Gewalt zu erreichen ist, ist mit aller Schärfe abzulehnen.

Elefanten im Zoo

Elefanten im Zoo

„Dass Elefanten in Zoos gehalten werden, auch wenn ihre arteigenen Bedürfnisse kaum erfüllt werden können, ist bereits zu kritisieren“, meint Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Wenn dann auch noch Bilder, wie aktuell aus Hannover, dokumentieren, dass die Tiere bedroht oder ihnen Gewalt angetan wird, um den direkten Umgang zu ermöglichen oder ihnen fragwürdige Kunststückchen beizubringen, so ist dies aus Tierschutzsicht nicht mehr tragbar und auch nicht mit den Ansprüchen, die Zoos heute an sich selbst stellen, vereinbar. Der Zoo sollte sich seiner Verantwortung stellen, anstatt bei der dokumentierten Malträtierung des Tieres beschönigend von „führen“ oder einer „Übung“ zu sprechen. Diese Art der Unterwerfung und des gefügig Machens gehört abgeschafft.“

Hintergrund: Elefantenhaltung mit „direct contact“

Das direkte Arbeiten mit einem Elefanten und seine Dressur sind nur durch die traditionelle Haltung mit „direct contact“ möglich. Der Pfleger dominiert die Tiere dabei als „Ersatz-Leittier“; ihr arteigenes Sozialverhalten können die Tiere nicht ausüben. Mit dem Elefantenhaken werden die Tiere bedroht, geschlagen oder „gepikst“, um den Menschen als ranghöchstes Tier zu etablieren. Für die Tiere bedeutet dies tagtäglich Angst und Stress.

© Deutscher Tierschutzbund e.V.

© Deutscher Tierschutzbund e.V.

Andere Möglichkeiten der Elefantenhaltung im Zoo

Vor allem um die Unfallgefahr für Pfleger zu minimieren haben viele Zoos bereits die Haltung mit „protected contact“ eingeführt, bei der die Pfleger durch eine Abtrennung mit den Elefanten arbeiten, diese auch medizinisch versorgen können. „Protected contact“ hat den Vorteil, dass die Elefanten nicht dominiert werden müssen und das Rangordnungsverhalten nicht unterdrückt wird. Am natürlichsten ist aber die Haltung mit „no contact“, bei der Elefanten weder beeinflusst noch trainiert werden. Auch eine Körperpflege durch Menschen wird überflüssig, wenn Elefanten genügend Möglichkeiten zum Scheuern, Baden und Suhlen erhalten. Diese Haltungsform ist aber nur in sehr großen Anlagen und bei intakten Sozialstrukturen möglich. Nichtsdestotrotz bleibt die Elefantenhaltung in Gefangenschaft eine Herausforderung und ist aus Tierschutzsicht kritisch zu sehen: Tätigkeiten wie Nahrungssuche, Bewegung, Feindvermeidung, die Nachwuchspflege sowie das Sozial- und Komfortverhalten sind für Elefanten in Zoos zum Teil gar nicht oder nur eingeschränkt möglich.

© Deutscher Tierschutzbund e.V. / Masanneck

© Deutscher Tierschutzbund e.V. / Masanneck

Verbandsklagerecht in Niedersachsen

Der Gesetzesentwurf zum Mitwirkungs- und Klagerecht von Tierschutzorganisationen ist an sich schon enttäuschend. Zum aktuellen Thema ergibt sich allerdings ein besonders bitterer Nachgeschmack, da Zoologische Einrichtungen vom Verbandsklagerecht ausgenommen sind – in keinem anderen Bundesland wird dies so gehandhabt.

 

 

 

Veröffentlicht in Aktuelles

Thementage Mensch und Tier – Auftaktveranstaltung

Am 25.03.2017 fand die Auftaktveranstaltung der Thementage MENSCH und TIER im kommunalen Kino Hannover statt. Im Fokus stand das Thema „Massentierhaltung und Ernährung„. Gezeigt wurde der Film „Hope for all“ von Nina Messinger, die auch selbst vor Ort war.

Hier der interessante Trailer zum Film:

http://www.hopeforall.at/

Der Landesverband Niedersachsen hatte einen Infostand und war mit Dieter Ruhnke ebenfalls vor Ort vertreten.

Umfassendes Info-Material

Umfassendes Info-Material

IMAG0503

Nina Messinger (Hope for all) und Dieter Ruhnke

Einen interessanten und guten Überblick über den Thementag finden Sie hier https://youtu.be/eoqVeAa1jDc

 

 

Der nächste Thementag findet am Samstag, 29.04.2017 statt. Thema: Jagd und Pelz

Die Eintrittskarten können direkt im Künstlerhaus (Hannover Mitte | Nähe Opernplatz) erworben werden. Bitte nutzen Sie den Vorverkauf oder reservieren Sie frühzeitig Ihre Plätze.

 

Veröffentlicht in Startseite

Staatliches Tierwohllabel

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat gestern erste Kriterien zu dem von ihm geplanten staatlichen Tierwohllabel präsentiert. Dazu kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes:

„Nachdem der Bundesminister Christian Schmidt die ersten Kriterien des von ihm geplanten Tierwohllabels präsentiert hat, bleiben mehr Fragen als Antworten.

Mit seinem öffentlichen Vorpreschen ist der Bundesminister die Gefahr eingegangen, übereilte Entscheidungen zu treffen, die mit uns und auch mit anderen Stakeholdern in keiner Weise mehr abgeglichen wurden. Solch ein Vorpreschen mit einem unfertigen Label belastet das Vertrauen in den Prozess und in ein Label im Grundsatz. So schafft man keinen nachhaltigen Tierschutz im Stall und keine Planungssicherheit für umstellungsbereite Landwirte.

Der Bundesminister hat für sich entschieden, wie er es macht, dafür muss er auch allein die Verantwortung tragen. Der Deutsche Tierschutzbund sieht aktuell keine Grundlage, das von Christian Schmidt geplante staatliche Tierwohllabel weiter zu unterstützen.

Auch wenn es in den letzten Monaten mehrere Gesprächsrunden zur Labelausgestaltung gab, kam die Festlegung nun überraschend. Wir kennen nun einige Kriterien. Kriterien alleine aber machen noch kein transparentes und vertrauenswürdiges Label. Zumal hier einige Kriterien dicht am Gesetz sind, z.B. Tiertransportzeiten, oder kurz nach dem geplanten Start des Labels gesetzlicher Standard sein werden, z.B. das Verbot der betäubungslosen Ferkelkastration. Ein transparentes Label braucht aber neben Kriterien auch eine intensive Kontrolldichte, die Fragen der Zertifizierung, zur Beratung der Landwirte sowie der nötigen Fördergelder gehören ebenso dazu, wie auch die Trägerschaft des Labels. Hierzu hat der Bundesminister bisher keine uns bekannten Festlegungen getroffen. Zu diesen Themen fanden zeitgleich zu den Presseverlautbarungen des Ministers noch Gesprächsrunden statt.

Voraussichtlich plant der Bundesminister einen Gesetzesentwurf, der im Kern bedeutet, dass der Deutsche Bundestag ihn ermächtigt, eine Verordnung zu gestalten. Angesichts der zu Ende gehenden Legislaturperiode und der vielen ungeklärten Fragen zu Labelausgestaltung wird dieser Antrag wohl ohne Folgen bleiben.

Die „unfertigen“ Festlegungen des Bundesministers jetzt auf ein Label und die Aussage, ab 2018 bereits Landwirte zertifizieren zu wollen, sind daher aus unserer Sicht unseriös und dienen scheinbar den Wahlkampfzwecken.

Im Grundsatz bleiben wir bei unserer Forderung nach einem staatlichen Tierschutzlabel. Wie bisher werden wir auch in Zukunft unsere wissenschaftliche Expertise anbieten, die auf den Erfahrungen unseres zweistufigen Tierschutzlabels „Für Mehr Tierschutz“ und der damit verbundenen fundierten Prozess- und breiten Markterfahrung basiert. Nun bleibt nur zu hoffen, dass sich nach der Bundestagswahl ein Bundesminister findet, der sich als Gesetzgeber entschlossen und konsequent – auch durch ein staatliches Tierschutzlabel – für die Tiere in der Landwirtschaft einsetzt.“

Veröffentlicht in Aktuelles

Deutscher Tierschutzbund setzt Katzenschutz-Kampagne fort

Kampagne_KatzenkastrationDer Deutsche Tierschutzbund setzt seine Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“ zum Schutz von Katzen fort. Grund dafür ist auch, dass in den Tierheimen im Frühjahr mit einer vermehrten Aufnahme von Katzenkindern, den „Maikätzchen“, zu rechnen ist. Ursache der alljährlichen Katzenschwemme sind unkastrierte Freigängerkatzen aus Privathaushalten und frei lebende Katzen, die sich unkontrolliert fortpflanzen. Die Tierschützer appellieren daher an alle Katzenhalter, ihre Tiere kastrieren und zur Identifizierung ebenfalls kennzeichnen und registrieren zu lassen. Gleichzeitig nimmt der Verband aber auch die Politik in die Pflicht.

„Katzenbesitzer sollten verantwortungsvoll handeln und ihre Tiere, egal ob weibliche Katze oder Kater, kastrieren lassen, um ein weiteres Populationswachstum zu verhindern“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Dazu braucht es dringend ein Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungsgebot für Freigängerkatzen aus Privathaushalten. Bund, Land und Kommune sind zudem in der Pflicht, die Tierschutzvereine auch finanziell bei Kastrationsaktionen zu unterstützen.“

„Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“

Geschätzte zwei Millionen Straßenkatzen gibt es bundesweit. Sie stammen ursprünglich von unkastrierten Freigängern aus Privathaushalten oder ausgesetzten Tieren ab. Als domestizierte Heimtiere sind sie auf menschliche Zuwendung angewiesen. Viele der Straßentiere leiden unter Krankheiten, Parasiten sowie Mangel- oder Unterernährung. Eine nachhaltige und tierschutzgerechte Methode, um ihre Zahl in den Griff zu bekommen und das Leid zu minimieren, ist die Kastration – ein Routineeingriff. Tierschutzvereine fangen die Straßenkatzen dazu ein und lassen sie nach einer Erholungszeit in ihrem Revier wieder frei. Die Tiere werden zudem gekennzeichnet und registriert.

Kampagne läuft erfolgreich

KatzeDie Katzenschutz-Kampagne des Deutschen Tierschutzbundes war im letzten Jahr erfolgreich gestartet. Mehr als 20.000 Katzen-Fensteraufkleber, die von Katzenfreunden angefordert wurden, machen die oft versteckt lebenden Straßenkatzen, für die sie stellvertretend stehen, bereits „sichtbar“. Neu entwickelt hat der Verband daher auch einen Aufkleber für das Auto. Ebenso hat der Deutsche Tierschutzbund eine Petition für eine Tierschutz-Katzenverordnung gestartet, die bereits von rund 65.000 Menschen unterstützt wird. Neu ist auch eine Mitmachaktion, die zum Bau von Schlafboxen für Straßenkatzen anleitet.

 

 

Alle Informationen zur Kampagne finden Sie unter: www.tierschutzbund.de/katzenschutz

 

Veröffentlicht in Aktuelles

2. Thementag MENSCH und TIER zum Thema „Jagd und Pelz“ im Kino im Künstlerhaus

Die Jagd ist doch notwendig, um den Wildbestand zu regulieren.“ „Wenigstens leiden die Tiere nicht, wenn sie abgeschossen werden, ganz im Gegensatz zur Massentierhaltung.

Das sind nur zwei von vielen verklärten Ansichten, die man im Zusammenhang mit dem Thema Jagd hört.

Die Jagd ist kein unumstrittenes Freizeitvergnügen und schon gar kein Beitrag zum Naturschutz. So sehen es der Verein „Natur ohne Jagd e.V.“ und weitere Tierschutzinitiativen, die am Samstag, den 29. April 2017 im Kommunalen Kino in Hannover den zweiten Thementag MENSCH und TIER ausrichten. Schwerpunktthemen diesmal: Jagd und Pelz.

Die Jagd – speziell die Großwildjagd – ist auch Thema des im Mittelpunkt dieses Thementages stehenden Dokumentarfilms „Safari “ des international ausgezeichneten Filmregisseurs Ulrich Seidl.

Ohne Partei zu ergreifen oder zu werten, zeigt der österreichische Regisseur […] das zuweilen verstörende Safari-Geschäft. Dabei schreckt er auch vor unangenehmen Bildern nicht zurück. […] Safari ist ein Film über die menschliche Natur und die paradoxe Lust am Töten trotz der zivilisierten Fassade.“ (www.kino.de)

Wie es sich mit der Jagd in Deutschland verhält, darüber können die Zuschauerinnen und Zuschauer im Anschluss an den Film mit Julia Brunke, Redakteurin bei „Freiheit für Tiere“ sowie mit Vertretern von „Natur ohne Jagd e.V.“ sprechen und debattieren.

 

Auch zum zweiten Thema Pelz können sich die Besucherinnen und Besucher an den Ständen der anwesenden Tierschutzinitiativen umfassend informieren. Das PETA 2 Street Team aus Hannover erklärt u. a., wie man echten Pelz von Kunstpelz unterscheiden kann. Das ist auch bitter nötig, denn „auf den ersten Blick lässt sich kaum erkennen, ob es sich um Tierfell oder Kunstpelz handelt, denn dieser kann heutzutage täuschend echt hergestellt werden. Auch das Etikett bringt keine Sicherheit: Aus China gelangen immer wieder falsch beschriftete oder als Kunstpelz deklarierte Echtpelze in den Handel. Darunter auch Produkte aus Katzen- und Hundefell, die trotz EU-Importverbot mit irreführender Etikettierung in die EU gebracht werden.“ (www.peta.de)

 

Der Thementag beginnt um 16:00 Uhr mit Informationen, Präsentationen und Gesprächen im Kino-Foyer. Der Dokumentarfilm „Safari“ wird ab 16.30 Uhr gezeigt, gefolgt vom Zuschauergespräch. Die Stände der beteiligten Tierschutzinitiativen sind bis 20 Uhr geöffnet und bleiben auch während der Filmvorführung besetzt. Für das leibliche Wohl sorgt wieder das vegane Restaurant Hiller.

 

Die Thementage MENSCH und TIER werden veranstaltet vom Kino im Künstlerhaus in Zusammenarbeit mit den Vereinen und Initiativen Albert-Schweitzer-Stiftung e.V., Arbeitskreis Tierschutz der SPD Hannover, Ärzte gegen Tierversuche e.V., Bündnis90/die Grünen, Deutscher Tierschutzbund Landesverband Niedersachsen, Die Tierschutzpartei, Natur ohne Jagd e.V., PETA, Sea Shepherd, Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft, Tierschutzverein für Hannover und Umgegend e.V.

 

Es wird empfohlen, die Kinokarten zu reservieren oder im Vorverkauf zu erstehen.

 

VERANSTALTUNGSORT

Kino im Künstlerhaus

Kommunales Kino Hannover

Sophienstraße 2

30159 Hannover

 

E-Mail: Koki@Hannover-Stadt.de I  www.koki-hannover.de

Kartenreservierung und -vorverkauf: Telefon 0511 168-45522  I  E-Mail: Kokikasse@Hannover-Stadt.de

Vorverkauf im Künstlerhaus Montag bis Freitag von 12:00 bis 18:00 Uhr und an der Kinokasse 30 Minuten vor Beginn.

Veröffentlicht in Aktuelles

Mitgliederversammlung in Lingen

Die Jahreshauptversammlung fand dieses Jahr im Tierheim Lingen statt. Bevor es um die tierschutzrelevanten Themen ging, fand eine bewegende Gedenkminute statt: Wolfgang Apel (Ehrenpräsident Deutscher Tierschutzbund) und Georgia Amort-Duis (Vorsitzende des Tierschutzvereines Stadtoldendorf/Eschershausen) waren verstorben.

Volker Bajus (MdL Landtagsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN) sowie Dr. Michael Drees (Vorstandsmitglied der Tierärztekammer Niedersachsen) und Stefan Hesakamp (2. Bürgermeister der Stadt Lingen) begrüßten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie würdigten die Arbeit der vielen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und mit Mitarbeiter der Mitgliedsvereine und die Zusammenarbeit mit dem Landesverband in den unterschiedlichsten Gremien.  

Aufmerksames Publikum bei der Versammlung

Aufmerksames Publikum bei der Versammlung

 Dieter Ruhnke, Vorsitzender des Landesverbandes, kam anschließend zum Jahresbericht. So unterstützt der Landesverband die Mitgliedsvereine bei Fragen und Problemen, z. B. beim Thema Fundtierverträge mit den Gemeinden oder bei der Tierheimfinanzierung. Der Landesverband ist für die Presseberichterstattung zuständig, hilft ratsuchenden Bürgerinnen und Bürgern und arbeitet eng mit dem Dachverband Deutscher Tierschutzbund zusammen. Weiterhin vertritt er die Interessen in unterschiedlichen Gremien z. B. im Tierschutzbeirat, im Agrarbündnis Niedersachsen, im Länderrat des Deutschen Tierschutzbundes. Es gibt diverse Mitarbeiten in Zweckbündnissen Tier- und Naturschutz sowie eine Arbeitsgruppe Tierheimfinanzierung.

Ruhnke wies darauf hin, dass die Interessen der Mitgliedsvereine vor allem durch einen aktiven Informationsaustausch wahrgenommen werden können. „Nur wenn wir aktuelle Zahlen, Daten, Fakten und Ansprechpartner haben, können wir auch richtig helfen“, so Ruhnke.

Bruno Steder, Schatzmeister des Landesverbandes, informierte die Mitglieder über die finanzielle Situation des Landesverbandes. Kassenprüfer Horst Rohde bestätigte die einwandfreie Kassenführung und so wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Veränderungen im Vorstand

Schatzmeister Bruno Steder und der stellvertretende Vorsitzende Rolf Scherer stellten aus persönlichen Gründen ihre Ämter zur Verfügung.

Dieter Ruhnke dankt Bodo Steder

Dieter Ruhnke dankt Bodo Steder

Andrea Wildhagen (Tierschutzverein Barsinghausen und Umgebung e.V.) wurde von den Mitgliedern zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt und Holger Hagen (Katzenhilfe Bleckede e.V.) wird der zukünftige Schatzmeister.

v.l.rn.r. Dieter Ruhnke, Dr. Klaus-Reiner Sempf, Andrea Wildhagen, Sylvia Lindhoff-Berg, Holger Hagen, Jörg Wechenberger

v.l.rn.r. Dieter Ruhnke, Dr. Klaus-Reiner Sempf, Andrea Wildhagen, Sylvia Lindhoff-Berg, Holger Hagen, Jörg Wechenberger

Als Kassenprüferin wurde Anne Grafe (Tierschutzgruppe Wildeshausen e.V.) ernannt.

Es wurden sehr viele Themen in der Jahreshauptversammlung angesprochen, denn die Tierschutzarbeit ist sehr umfangreich und vielseitig. Es gibt Erfolge, aber auch Rückschläge – und manche Dinge dauern einfach lange. Der Tierschutz hat in Niedersachsen einen großen Stellenwert – das zeigt auch die Arbeit des Landesverbandes in den unterschiedlichen Gremien. Gemeinsam können die Tierschutzvereine viel bewegen, so das Fazit von Dieter Runke.

Nach der Versammlung gab es noch eine Führung mit dem Gastgeber Stephan Mathias durch das Tierheim Lingen.

Stephan Mathias zeigt das Tierheim Lingen

Stephan Mathias zeigt das Tierheim Lingen

Veröffentlicht in Aktuelles

Thementage MENSCH und TIER

25.März 2o17

Filme und InformationKoKi_Thementage_20x20_4c_1701_zw.indden zumVerhältnis zwischen Mensch undTier und zum Tierschutz.

Veröffentlicht in Aktuelles

WIr trauern um Wolfgang Apel

Der Landesverband Niedersachsen e.V. trauert um den Ehrenpräsidenten des Deutschen Tierschutzbundes e.V., Herrn Wolfgang Apel, der am 4. Februar 2017 nach schwerer Krankheit verstorben ist.
Wolfgang Apel war während seiner Amtszeit als Präsident unseres Dachverbandes bis 2011 ein zuverlässiger Ansprechpartner für den Landesverband Niedersachsen und für alle uns angeschlossenen Vereine, die seine beratende Hilfe benötigten.
Sein unermüdliches Engagement für das Wohl unserer Mitgeschöpfe wird uns immer als Vorbild dienen.
Wir sind sehr traurig, ihn verloren zu haben.

Veröffentlicht in Aktuelles, Landesverband

Zum Neuen Jahr

Herzlich willkommen, liebe interessierte Tierfreunde!

Ich freue mich sehr, dass Sie den Deutschen Tierschutzbund Landesverband Niedersachsen e.V. auf diesem Wege besuchen.In Zeiten, in denen der Terror ins Herz unserer Gesellschaft zielt, und durch unterschiedliche Gruppierungen Ängste geschürt oder auch verharmlost werden und sachliche Auseinandersetzungen eine untergeordnete Rolle spielen, sowie politische und gesellschaftliche Entwicklungen einem ständigen Wechsel unterzogen werden, ist es für den organisierten Tierschutz und für Bürgerinnen und Bürger, die die Verbände und Vereine auf vielfältige und unterschiedliche Weise unterstützen, nicht einfacher geworden, dem Staatsziel Tierschutz weiter Geltung zu verschaffen.

Wir dürfen nicht zulassen, dass politische gesellschaftliche Entwicklungen dazu führen, dass der Tierschutz und insbesondere der ehrenamtliche Tierschutz an den Rand gedrückt und diese für die Gesellschaft wichtige Arbeit in der Wertigkeit nachrangig eingeschätzt wird.Der Tierschutz steht innerhalb der nächsten Jahre vor einigen Wendepunkten: So wird es weiterhin Veränderungen in der landwirtschaftlichen Tierhaltung geben. Inzwischen hält nämlich auch die Wissenschaft die derzeitige Massentierhaltung für nicht zielführend, weil die dadurch entstandenen und noch entstehenden Schäden für Tier, Umwelt (Boden, Gewässer, Grundwasser, etc.) und Mensch nicht mehr zu verantworten sind.

der-hof_0027

 Hier spielen die Tierschutzvereine eine entscheidende Rolle, in der diese mit ihrem Sachverstand im Umgang mit Tieren für die notwendige Aufklärung der Mitbürgerinnen und Mitbürger sorgen können.

Der Landesverband wird sich weiterhin in den entsprechenden Gremien und Veranstaltungen der Landesregierung, des Landtages und der Ministerien einbringen.

Es geht aber nicht nur allein um die in der Landwirtschaft gehaltenen Tiere. Für die Tierschutzvereine stehen zunächst die Haustiere (Hund, Katze, Kleintiere & Co.) im Vordergrund. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Tierheimen – ob nun haupt- oder ehrenamtlich tätig – werden sich  auch  in diesem Jahr unermüdlich zum Wohle der ihnen anvertrauten Schützlinge einsetzen.

tip_katzen

Leider ist dieser unermüdliche Einsatz für die Tiere für viele Vereine mittlerweile mit dem ständigen Kampf um die Existenz des eigenen Vereins verknüpft.

Seitens des Deutschen Tierschutzbundes e.V. wurden daher im Rahmen eines so genannten Runden Tisches die entsprechenden Akteure der Kommunen, des Landes und des Bundes im letzten Jahr an einen Tisch geholt. Diese Gespräche werden in diesem Jahr fortgesetzt und haben das Ziel, ein gemeinsames Eckpunktepapier zu verabschieden, in dem die Finanzierung von Tierschutzvereinen auf eine gemeinsame Basis gestellt wird.
Hierbei geht es auch um den Erhalt der Tierschutzvereine in Niedersachsen und den Beitrag, den die Kommune, Landkreise, Städte und das Land beisteuern müssen.

Als Landesverband Niedersachsen stehen wir als Interessenverband der uns angeschlossenen 70 Tierschutzvereine und als Sprachrohr der interessierten Öffentlichkeit mit den zuständigen Ministerien im Gespräch, um hier vorzeitig für Niedersachsen eine verlässliche Unterstützung für die Tierschutzvereine und ihre unverzichtbare Tierschutzarbeit  zu erreichen.
Einen ersten Erfolg konnten wir bereits verbuchen. Das Ministerium hat für die Kastration von Hauskatzen, die in Privathand vermittelt werden, einen Betrag von 100.000,- € für das Jahr 2017 zur Verfügung gestellt.

jack

Nun wünschen wir für dieses Jahr, dass weitere Mittel auch für die Kastration von frei lebenden Hauskatzen bereitgestellt werden. Die Gespräche werden dazu in den nächsten Wochen geführt werden.

Ein weiteres Ziel wird sein, dass die Kommunen und Landkreise – einheitlich und flächendeckend in ganz Niedersachsen – die tatsächlichen Kosten für die amtliche Verwahrung von Tieren durch die Tierschutzvereine ausgleichen, und dass Haushaltsmittel dauerhaft für die unterschiedlichsten Tierschutzaufgaben unserer Tierschutzvereine in den Haushalt eingestellt werden.
Durch Beratungsbesuche und auf Wunsch auch durch unsere Anwesenheit bei Gesprächen mit Vertretern der Kommunen unterstützen wir unsere uns angeschlossenen Tierschutzvereine dabei, diese 100 % -ige Kosten deckende Regelung zur Erstattung der Aufnahme, Unterbringung, Versorgung und Vermittlung von Fundtieren zu erzielen.
Dabei geht es auch darum, die geleistete Tierschutzarbeit, die ein wichtiges Standbein unserer Gesellschaft darstellt, aber als solches nicht unbedingt wahrgenommen wird,  in den gesellschaftlichen Mittelpunkt zu stellen.
Hierbei ist auch auf die psychische Belastung hinzuweisen, denen unsere ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter immer wieder ausgesetzt werden.

Tierschutz bedeutet, dass sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Tierschutzvereinen mit einer Vielzahl von Tierschicksalen auseinandersetzen müssen, und diese Schicksale häufig auch mit menschlichen Abgründen verbunden sind.

balou

Vielleicht möchten Sie dazu beitragen, dass den Tierschutzvereinen mit ihren Tierheimen und Pflegestellen neben der ideellen Betreuung durch den Landesverband aktive Hilfe zuteil wird. Mit Ihrer Unterstützung stärken Sie die unermüdliche Tierschutzarbeit vor Ort!
Erkundigen Sie sich über die Öffnungszeiten Ihres örtlichen Tierschutzvereins. Ihr Besuch wird willkommen sein!

Ich wünsche Ihnen ein gesundes, glückliches und gesegnetes neues Jahr.

Dieter Ruhnke

Vorsitzender

 

 

 

Veröffentlicht in Aktuelles, Landesverband

Mitgliederversammlung in Uelzen

Der Landesverband Niedersachsen hatte am 22.05.2016 zu seiner Jahreshauptversammlung nach Uelzen geladen. Der Landesverband durfte sich darüber freuen, dass der niedersächsische Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Herr Christian Meyer, und der Präsident der Bundestierärztekammer und der Landestierärztekammer Niedersachsen, Herr Dr. Uwe Tiedemann, der Einladung zur Jahreshauptversammlung gefolgt sind.  JHV LV Nds 22.05. Minister-Vorsitzender-Präsident BTK

 

In ihren Grußworten würdigten sie die Arbeit der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter der Mitgliedsvereine und die Zusammenarbeit mit dem Landesverband in den unterschiedlichsten Gremien.  Beide unterstrichen die bereits eingeleiteten Tierschutzmaßnahmen für die in der Landwirtschaft  gehaltenen Tiere, verwiesen aber darauf, dass die nur ein Anfang seien, um die derzeitigen Haltungsbedingungen zu verbessern.  In beiden Grußworten wurde – insbesondere  unter dem Eindruck des Urteils des VG Münster zur Kükentötung – die Kennzeichnungspflicht von Fleischprodukten unter Einbeziehung der Haltungsbedingungen als weiteren Schlüssel zur Verbesserung des Tierwohls  beschrieben.

 

Im Gepäck brachte Herr Minister Meyer die Ankündigung mit, dass das Kabinett demnächst die Kommunen des Landes Niedersachsen ermächtigen werde, diese Regelungen, wie z.B. eine Kastrationsverordnung,  zur Minimierung des Leidens frei lebender Hauskatzen erlassen zu können. Hierzu werde  das Land Niedersachsen mindestens 100.000 € als begleitendes Förderprogramm zur Verfügung stellen.  In diesem Zusammenhang signalisierte Herr Dr. Tiedemann, dass die Landestierärzteschaft ihren Beitrag dazu leisten werde.

 

Zusätzlich wies der Minister auf die bevorstehende Einführung des so genannten Verbandsklagerechtes für Tierschutzverbände hin und gab dazu ein paar Erläuterungen. Weiterlesen ›

Veröffentlicht in Aktuelles

Schreddern männlicher Küken ist mit Tierschutzgesetz vereinbar

Kueken

Veröffentlicht in Aktuelles

Jahreshauptversammlung des Deutschen Tierschutzbundes Landesverband Niedersachsen e.V

Am 22. Mai 2016, 1Pressefoto Minister Meyer 20.00 Uhr, findet die Jahreshauptversammlung unseres Landesverbandes im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Veerßen, Soltauer Straße 19, in 29525 Uelzen statt.

Zu der Jahreshauptversammlung sind unsere 70 Mitgliedsvereine aus ganz Niedersachsen eingeladen.

 

Besonders freuen wir uns, dass wir auch den niedersächsischen Landwirtschaftsminister, Herrn Christian Meyer, als unseren Gast begrüßen können.

Er wird zwischen 10.00 und 11.00 Uhr an der Versammlung teilnehmen und sich voraussichtlich mit einem Grußwort der Landesregierung zu verschiedenen Tierschutzthemen aus der Landes-und Bundespolitik äußern.
FotoTom Figiel

Veröffentlicht in Landesverband

„Parlamentskreis Tierschutz fordert Verbesserung der finanziellen Situation der Tierheime in Deutschland“

Christina Jantz-Herrmann
SPD Bundestagsfraktion

Birgit Menz
Die Linke. Im Bundestag

Nicole Maisch
Bündnis 90/Die Grünen
Bundestagsfraktion

Dagmar G. Wöhrl
CDU/CSU Fraktion im Bundestag
„Parlamentskreis Tierschutz fordert Verbesserung der finanziellen Situation der Tierheime in Deutschland“
Bei der zweiten Sitzung des Parlamentskreis Tierschutz im Deutschen Bundestag am Donnerstag, den 28. April 2016 stand die finanzielle Situation der Tierheime in Deutschland auf der Agenda. Unter der Schirmherrschaft von Christina Jantz-Herrman (SPD), Nicole Maisch (derzeit in Mutterschutz, vertreten durch Harald Ebner; beide Bündnis 90/Die Grünen), Birgit Menz (Die Linke) und Dagmar G. Wöhrl (CDU/CSU) diskutierten Abgeordnete aller Bundestagsfraktionen gemeinsam Lösungswege, um die finanzielle Situation der Tierheime in Deutschland nachhaltig zu verbessern.
Nachdem Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, die aktuellen Herausforderungen der deutschen Tierheime darlegt hatte, stellte Dr. Katharina Kluge, Leiterin des Referats Tierschutz im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, die Einschätzung des Ministeriums zur Tierheimthematik vor.
Im Anschluss wurden Lösungsansätze zur Verbesserung der finanziellen Situation der Tierheime in Deutschland erörtert und gemeinsame Forderungen in einer überparteilichen Erklärung formuliert (die Erklärung finden Sie im Wortlaut anbei).
Der Parlamentskreis Tierschutz dient der partei- und fraktionsübergreifenden Auseinandersetzung mit tierschutzrelevanten Themen und steht allen Mitgliedern des Deutschen Bundestages offen, egal ob sie in den entsprechenden Fachausschüssen aktiv sind, sich in Tierschutzvereinen oder ihrem Wahlkreis für Tierschutzthemen engagieren oder sich allgemein für das Tierwohl interessieren.
Für Rückfragen zum Parlamentskreis und der gemeinsamen Erklärung wenden Sie sich bitte an eines der Bundestagsbüros der vier Schirmherrinnen.
Parlamentskreis Tierschutz des Deutschen Bundestages
Gemeinsame überparteiliche Erklärung des Parlamentskreises Tierschutz
im Deutschen Bundestag zur finanziellen Situation der Tierheime in Deutschland
Mit enormem Engagement nehmen Tierheime im ganzen Land in Not geratene Tiere aller Art auf,
pflegen und beherbergen sie. Die vielen ehrenamtlichen Helfer*innen, die sich in den
Tierschutzvereinen und Tierheimen einbringen, sind hierbei eine wichtige Unterstützung. Oftmals
übernehmen die Tierheime bei der Tierunterbringung staatliche Aufgaben. Wachsende Abgabeund
Fundtierzahlen, längere Verweildauern der Tiere, steigende Haltungs-, Futter- und
tierärztliche Versorgungskosten sowie der Rückgang von Spenden stellen viele Tierheime jedoch
vor enorme finanzielle Herausforderungen, zum Teil bis zum Rande ihrer Existenz.
Die Unterstützung der Tierheime ist nach Ansicht des Parlamentskreises Tierschutz im
Deutschen Bundestag ein gesamtgesellschaftliches Interesse, welchem sich die öffentliche Hand
nicht entziehen darf. Es muss Praxis werden, dass Tierheime aufgrund der Übernahme von
staatlichen Aufgaben entstandene Ausgaben tatsächlich auch kostendeckend erstattet
bekommen. Bund, Länder und Kommunen müssen hinsichtlich ihres Verantwortungsbereiches
auf gute Rahmenbedingungen für die Tierheime hinwirken. Auch Phänomenen wie dem illegalen
Welpenhandel und „Animal Hoarding“ sowie der nicht sachgemäßen Haltung von Tieren –
insbesondere von exotischen oder gefährlichen Tieren – ist entgegenzuwirken, um die Tierheime
langfristig zu entlasten. Um die Kenntnisse im Umgang mit Tieren zu steigern, bedarf es eines
umfangreichen Angebots an sachdienlichen Informationen für künftige Besitzer*innen, die sich
dann sicher auch positiv auf die Kaufentscheidung oder eben den Verzicht eines Kaufes
auswirken. Solch ein Fachkundenachweis würde dazu beitragen, dass die nötigen Kenntnisse
vorhanden sind, um ein Tier fach- und artgerecht zu halten. Unüberlegten Spontankäufen, ohne
über das Verhalten und die Bedürfnisse der Tiere Bescheid zu wissen, würde somit vorgebeugt.
Wir wollen keine überforderten Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer mehr, die ihre Tiere im
Tierheim abgeben oder einfach aussetzen. Weiterlesen ›

Veröffentlicht in Aktuelles

Neuer Vorstand

vera steder wolfgang Apel

Deutscher Tierschutzbund Landesverband
Niedersachsen e.V.
wählt neuen Vorstand
Vera Steder erhält die Goldene Ehrennadel des Deutschen Tierschutzbundes

 

Anlässlich der Jahreshauptversammlung des Deutschen Tierschutzbundes Landesverband Niedersachsen e.V. im Versammlungsraum des Bremer Tierschutzvereins wurde Frau Vera Steder für ihr 20 –jähriges Engagement als Vorsitzende des Landesverbandes vom Ehrenpräsidenten des Deutschen Tierschutzbundes, Herrn Wolfgang Apel, mit der höchsten Auszeichnung des Tierschutzbundes geehrt.

Frau Steder dankte ihren Vorstandskollegen, die ebenfalls nicht wieder kandidierten, für die langjährige gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Die anwesenden Vereinsvertreter wählten Dieter Ruhnke zum neuen Vorsitzenden, Rolf Scherer und Jörg Wechenberger zu stellvertretenden Vorsitzenden, Bruno Steder zum Schatzmeister und Sylvia Lindhoff-Berg zur Schriftführerin. Das Amt der Beisitzer haben nun Bodo Simon und Randolph Zenker. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

Veröffentlicht in Landesverband

Koalition gegen gesetzliches Verbot der Kükentötung

Donnerstag, 17. März 2016
Agrar Tiere BundestagKoalition gegen gesetzliches Verbot der Kükentötung

Berlin (dpa) – Trotz Kritik an der Massentötung von männlichen Küken ist die große Koalition gegen ein Verbot. CDU/CSU und SPD stimmten am Abend gegen entsprechende Oppositionsforderungen. Eine Verbesserung des Tierwohls nur gemeinsam mit den Tierhaltern, sagte Dieter Stier von der CDU. Sonst verlagere man die Tierhaltung ins Ausland. Landwirtschaftsminister Christian Schmidt setzt auf die Entwicklung eines Verfahrens, bei dem das Geschlecht vor dem Ausbrüten erkannt wird. Damit soll die Kükentötung schon 2017 aufhören.

Quelle: n-tv.de , dpa

Veröffentlicht in Aktuelles

Podcast-News

41ebe77ba2
Hier klicken

Veröffentlicht in Aktuelles