Aurich ist weiterhin ein Hotspot für Tierexporte in Drittländer außerhalb der EU. Nach dem Wegfall der Exportbescheinigungen enden Transporte von Aurich aus nun verstärkt in z.B. in Belgien und den Niederlanden. Von dort aus geht es dann weiter in das eigentliche Zielland, wie z.B. Marokko. Was den Tieren während der Transporte und vor allem im Zielland widerfährt, dürfte allen inzwischen bekannt sein. Regelmäßig werden Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, sowie die Tierschutztransportverordnung festgestellt und protokolliert.
Schließt euch uns an im Kampf gegen die Tierexporte!
Wann? Am 27.06.2026
Wo? Sparkassenarena Aurich – Parkplatz, Emder Str. 4, 26603 Aurich
Wann? Beginn um 12:00 Uhr
Was? Demonstrationszug durch Aurich
Facebook: https://www.facebook.com/events/1152059743303196/
Der Verein Ostfriesischer Stammviehzüchter exportiert jährlich mehrere tausend Rinder, oft genug in Drittländer. Auf Kosten der Tiere erwirtschaftete das Unternehmen Jahresumsätze um die 50 Millionen Euro. Tiere, meist sehr junge Rinder, werden über lange Strecken, zum Teil über Tage und oft auch per Schiff, unter leidvollen Bedingungen in Länder exportiert, in denen sie noch weniger Rechte und Schutz haben und unter noch qualvolleren Bedingungen leben und sterben müssen, als innerhalb der EU. Ohne Skrupel werden die Tiere nun auch noch über Umwege, um den Wegfall der Exportbescheinigungen zu umgehen, vorab noch in europäische Länder transportiert, um von dort auf die verhängnisvolle Reise geschickt zu werden an deren Ende ausnahmslos der Tod steht.