Einbruchserie in Tierheimen

Bei mehreren Tierschutzvereinen in Niedersachsen wurde eingebrochen. Teilweise entstand hoher Sachschaden. Vereine sind verunsichert.

Das Wichtigste zuerst: Kein Tier und kein Mensch ist zu Schaden gekommen. In den vergangenen Wochen wurde in den Tierheimen Cuxhaven, Emden, Hannover, Hameln, Hildesheim, Hodenhagen, Lüneburg, Northeim, Peine, Verden, Wunstorf und Wolfsburg eingebrochen. Die Einbruchserie zieht sich durch ganz Niedersachsen.

„Wir haben bereits alle Tierschutzvereine informiert, so dass entsprechende Schutzmaßnahmen getroffen werden können“ erklärt Dieter Ruhnke, Vorsitzende des Landestierschutzbundes Niedersachsen.

Bei einigen Vereinen ist erheblicher Sachschaden entstanden und es wurden höhere Geldbeträge entwendet. Der Sachschaden wird von den Versicherungen getragen, aber das Geld aus zum Beispiel Spendendosen oder Bargeldkassen wird nicht ersetzt.

„Tiere und Menschen waren von den Einbrüchen nicht betroffen, aber der Schock sitzt trotzdem tief. Geld und Sachwerte von Vereinen zu stehlen, die selber jeden Cent zweimal umdrehen müssen und die im Spendenaufkommen im unteren Drittel der gemeinnützigen Organisationen anzufinden sind, ist einfach erbärmlich,“ so Ruhnke.

Der Landestierschutzverband hat einen Hilfsfonds eingerichtet. Mit dem Geld sollen betroffenen Vereine unterstützt und Zuschüsse für zukünftige Absicherungsmaßnahmen gewährt werden.

Kontoverbindung:

Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg IBAN: DE65269513110073001505 BIC: NOLADE21SPL

Stichwort: Einbruch

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